Was cyber-physische KI ausmacht
Cyber-physische Systeme verbinden die physische Welt – Maschinen, Steuerungen, Sensoren – mit Software, die Daten auswertet und Entscheidungen vorbereitet. Cyber-Physical AI ergänzt diese Systeme um KI-Modelle, die nicht nur Texte verstehen, sondern Prozesswerte, Zeitreihen und Zusammenhänge zwischen Anlage und Geschäftsprozess. Englisch wird dafür auch der Begriff Physical AI verwendet.
Erfassen, bewerten, kontrolliert handeln
OPAIRS baut cyber-physische KI in drei Stufen auf. Die ersten beiden sind heute im Einsatz, die dritte entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden.
- •Erfassen: Maschinen-, Prozess- und Geschäftsdaten in einer Datenstrecke
- •Bewerten: spezialisierte Modelle mit messbarer Qualität je Anwendungsfall
- •Kontrolliert handeln (in Entwicklung): Guardrails und Freigaben als fester Bestandteil
Maschinen on-premise anbinden
Mit OPAIRS Connect Machine liest das System Daten aus OPC UA, Siemens S7, Beckhoff TwinCAT, Modbus, EtherNet/IP und ifm IO-Link und speichert sie in einer lokalen Datenbank. Die Daten fließen in eine Richtung, von der Maschine ins System – das Modul schreibt nichts in Steuerungen zurück. Alles läuft im eigenen Haus, ohne Cloud.
Warum nicht einfach ein KI-Agent?
Ein Agent, der ohne Kontext und ohne Grenzen agiert, ist in der Produktion ein Risiko. Cyber-physische KI ist an Anlage, Prozess und Freigaben gebunden: Sie kennt die Datenlage, arbeitet innerhalb definierter Grenzen und macht ihre Entscheidungsgrundlage nachvollziehbar. So wird KI zu einem steuerbaren Teil der Fertigung.
Hin zur selbstlernenden Maschine
Das Ziel, das wir gemeinsam mit unseren Kunden verfolgen: eine Maschine, die aus ihrem eigenen Betrieb lernt. Schon heute werden Freigaben und Ergebnisse erfasst und Modelle gezielt auf Anwendungsfälle abgestimmt. Schritt für Schritt entstehen daraus Abläufe, die verlässlich automatisiert laufen – die Rechenleistung dafür steht direkt beim Kunden.